Chaosreign - Spreading Death
Album
spreadingdeath


Label Remission Records


Produktion Martin Schmitt
Recording Martin Schmitt, Finn Mitthof
Mix Martin Schmitt, Finn Mitthof


Myspace www.myspace.com/deathbychaosreign


Specials
Bass - Martin Schmitt


Rezensionen
ROCK HARD:
Eine Ladung grundsoliden Death Metal servieren uns die Österreicher CHAOSREIGN auf ihrem Debütwerk. Die Burschen mögen ihren Todesblei gerne möglichst straight und mit zahlreichen schwedischen Gewürzen, schielen dabei aber nicht nur ausschließlich ins Drei-Kronen-Land (auch wenn die Einflüsse gerade in Sachen Gitarrensound und Harmonielehre eindeutig von dort stammen), sondern verarbeiten auch mal Thrash-Elemente. Die Vocals sind variabel, von ganz tief unten bis Hardcore-mäßig kreischend. Eine Mischung aus Fleshcrawl, Malevolent Creation und Debauchery, wenn man so will. Nichts für Liebhaber technischer Kabinettstückchen, aber sehr interessant für traditionsbewusste Death-Metaller mit ausgeprägter Abneigung gegen überflüssigen Firlefanz.
Frank Albrecht
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METAL HAMMER:
Werte Freunde des gepflegten Keulenschwungs: Wo Remission draufsteht, ist auch Death Metal drin. So einfach geht das. Keine Ausnahme bilden die Ösis von Chaosreign, die allerdings weder dem guten alten Florida- noch dem neumodischen Deathcore-Sound frönen. Vielmehr klingt SPREADING DEATH nach lupenreiner Stockholm-Schule. Hier gibt es herrlich räudig runtergestimmte Gitarren, bollernde Drums und einen sägenden Bass auf die Ohren, dass einem sofort der Nachenmuskel in Rotorstellung grätscht. Die Jungs haben ihre Hausaufgaben gemacht, wer Entombeds Göttergabe CLANDESTINE oder alte Grave verehrt, wird hier anerkennend mit der Zunge schnalzen. Bei den Vocals ist man hörbar um Abwechslung bemüht, auch wenn man sich zunächst drauf einlassen muss, dass die Performance am Mikro mitunter schon fast überdreht klingt. Stellt euch als grobe Richtung Six Feet Unders Chris Barnes (nur etwas heller) und das typische Aufheulen von Obi-Onkel Tardy vor, das alles unter Vollgas und Elektroschocks. Chaosreign erfinden das Genre nach über zwanzig Jahren natürlich nicht neu, leisten mit ihrer Interpretation abereinen hörenswerten Beitrag.
Thomas Strater
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HEAVY 'zine:
Die im internationalen Vergleich eher etwas schwachbrüstige deutsche Death Metal-Szene bekommt ab sofort mit CHAOSREIGN aus Memmingen massive Verstärkung - und das gleich in Form von brachialem Old School-Death Metal schwedischer Prägung! Die deutsch-österreichische Combo, deren Musiker ihren Namen nach wohl allesamt Söhne ehemaliger GIs sein müssen, feuert auf ihrem Debütalbum neuen mächtige Death Metal-Salven ab, die die Herzen aller wahren Elchtod-Jünger höher schlagen lassen und stilistisch und soundtechnisch eine perfekte Schnittmenge aus EVOCATION, GRAVE und FLESHCRAWL bilden. Der eigenständige Gesang Don Jeremys, dessen Spektrum von tiefem Growlen bis zu bellendem Kreischen reicht, verleiht diesem todbringenden schwedischen Cocktail allerdings einen ganz speziellen Goût mit hohem Wiedererkennungswert. Die stärksten Songs unter all den starken und zugleich Anspieltips sind zweifelsohne das groovig death ’n’ rollende „Damn Insane (Hey Bitch)“, welches auf geniale Weise Schweden-Death mit PUNGENT STENCH- und DEAD-Anklängen vermengt, sowie „Master Of Fear“ und „Headless Crucified“, die durch ihre Machart selbst NECROPHOBIC-Fans verzücken dürften! Alles perfekt macht schlußendlich das geniale Coverartwork von Großmeister Uwe Jarling!
Stefan Hanus
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LEGACY:
CHAOSREIGN sind in der Death Metal-Welt bisher noch ein relativ unbeschriebenes Blatt, doch das könnte sich bald ändern. Die deutsche Band, deren Belegschaft tiels auch in Österreich wohnt, ballert auf ihrem Debüt "Spreading Death" furztrockenen old school Death Metal, das einem hören und sehen vergeht. Teils variieren sie dabei gekonnt zwischen schnelleren Parts und langsamen, groovenden Abschnitten. Natürlich ist man auch von den alten schwedischen Helden wie Grave, Carnage und alten Entombed beeinflußt, aber welche ordentliche old school Kapelle ist das nicht? Auch das Cover-Artwork fügt sich harmonisch in das Gesamtbild ein und kann zu einem gelungenen Package beitragen....
Gerald Bauer